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Saisonauftakt im Konferenzzentrum bei Schaeffler in Herzogenaurach: Die Formula Student Germany e. V., MathWorks und Schaeffler richteten den diesjährigen Start-Workshop der Rennserie für Nachwuchs-Ingenieure gemeinsam aus.

Saisonauftakt im Konferenzzentrum bei Schaeffler in Herzogenaurach: Die Formula Student Germany e. V., MathWorks und Schaeffler richteten den diesjährigen Start-Workshop der Rennserie für Nachwuchs-Ingenieure gemeinsam aus.

 
In Workshops und an vielen weiteren Stationen konnten sich die Teilnehmer der Formula Student über Schaeffler informieren.

In Workshops und an vielen weiteren Stationen konnten sich die Teilnehmer der Formula Student über Schaeffler informieren.

 
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Thorsten Möllmann
Leiter Unternehmenskommunikation
Schaeffler AG
Herzogenaurach

Tel.  +49  9132 82-5000
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2017-11-14 | Herzogenaurach

Saisonstart der Formula Student Germany bei Schaeffler


  • Rund 300 Studenten und 66 Teams informierten sich in der Unternehmenszentrale über die neue Saison
  • Die Rennserie fördert die Verknüpfung von Industrie und Studenten
  • Große Erfolge für Schaeffler-Teams

Saisonauftakt bei Schaeffler: rund 300 rennsportbegeisterte Studenten nahmen am alljährlichen Formula Student Germany (FSG) Workshop in der Unternehmenszentrale des weltweit tätigen Automobil- und Industriezulieferers in Herzogenaurach teil. Den Teilnehmern aus den 66 Formula Student-Teams wurden Informationen und Best Practices für die kommende Konstruktions- und Wettbewerbsphase zur Verfügung gestellt. Der diesjährige Workshop war eine Kooperation der Formula Student Germany e. V., MathWorks und Schaeffler. Dabei konnten die Teilnehmer wertvolle Einblicke in die beiden Unternehmen gewinnen.

„Erfolge im Motorsport sind eng verbunden mit dem Können jedes Einzelnen, aber vor allem mit Teamwork. Im Motorsport sind Innovationskraft, Entschlossenheit und Mut gefordert – das gilt in gleicher Weise für das tägliche Streben der Mitarbeiter von Schaeffler“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Vorstand Technologie Schaeffler AG, in seinem Vortrag vor den Studenten.

„Der FSG-Event hat uns die Möglichkeit geboten, uns zu Beginn der Wettkampfsaison mit den Teams auszutauschen und diese zu beraten. Die Teammitglieder nutzten diese Gelegenheit, um sich mit unseren Experten zu treffen und Fragen und technische Lösungsansätze mit MATLAB und Simulink zu diskutieren“, sagte Philipp Diebenbusch, Marketing Manager bei MathWorks.

MathWorks-Ingenieur Steve Miller sprach über Physikalische Modellierung und Model-Based Design (MBD) in der Automobilentwicklung, Dr.-Ing. Christoph Hahn von MathWorks hingegen gab einen einstündigen Einblick über Techniken und Softwarelösungen zu autonomen bzw. fahrerlosem Fahren.

Die Formula Student bietet angehenden Ingenieuren die Chance, ihr theoretisches Wissen buchstäblich in der Praxis zu erfahren: Innerhalb eines Jahres sollen die Hochschulteams laut Reglement nicht nur einen eigenen Rennwagen entwickeln und bauen, sondern ihn auch vermarkten. Damit treten sie dann bei Wettbewerben in der ganzen Welt in unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander an. In die Wertung kommen allerdings nicht nur Technik und Rennperformance. Mindestens ebenso wichtig sind wirtschaftliche Aspekte: Die Studenten sollen in ihren fiktiven Unternehmen auch Vermarktung und Verkauf der Fahrzeuge simulieren, Businesspläne erstellen und die Kosten im Griff haben. „Die Formula Student“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, „ist eine einzigartige Schnittstelle zwischen Hochschule und Industrie.”

Bereits seit 2006 unterstützt Schaeffler Formula Student-Teams in Deutschland, seit 2014 ist das Unternehmen einer der Hauptsponsoren. Seitdem haben bereits zahlreiche motorsportbegeisterte Absolventen den Weg ins Unternehmen gefunden. Weltweit unterstützt Schaeffler mehr als 40 Rennteams – äußerst erfolgreich. Die von Schaeffler gesponserten Teams „GreenTeam“ der Uni Stuttgart und das „AMZ Racing Team“ der ETH Zürich zum Beispiel gewannen in der zurückliegenden Saison Platz eins und zwei in der Elektroklasse. Nicht zu toppen waren die Zürcher Nachwuchsingenieure in der Kategorie autonomes Fahren. Der zweite Platz ging hier an „KA-RaceIng Driverless“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und damit ebenfalls an ein „Schaeffler-Team“. Bei den Verbrennungsmotoren landeten die Rennfahrer der Uni Stuttgart auf einem hervorragenden dritten Rang.

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